2019 - Schützengesellschaft Horn in Lippe von 1544 e.V.

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vom 19.12.2019


Wolfbart Stock nahm seinen Abschied als Hauptmann - Führungswechsel beim Poler- Rott
Sebastian Oelsner ist der Chef

Nach 17 Jahren fand auf der Weihnachtsfeier des Poler-Rotts in der Hütte "See-Alm" am Schieder-See ein Generationswechsel in der Rottführung statt. Schützenmajor Wolfhart Stock übergab die Rottführung, nach Walter Heumann (1953-1967), Karl Tille (1967-1991), Gerhard Tölle (1991-2002) an den fünften Hauptmann Sebastian Oelsner ab.

Stock bedankte sich bei allen anwesenden Poler-Schützenfreunden für den guten Zusammenhalt und den Einsatz in den vielen Jahren  im Poler-Rott und wünschte dem neuen Hauptmann weiterhin viel Glück bei der Führung des seit 1966 bestehenden Schützenrotts. Auch ein neuer Rottmeister wurde vorgestellt, nachdem Kurt Weber im vergangenen Jahres früh verstorben war. Der Fähnrich Max Steinbacher übernimmt diese Aufgabe für die nächsten Jahre. Hauptmann und Rottmeister werden für einen reibungslosen Ablauf im Rott sorgen. Die Urkunden zu den Ernennungen und Beförderungen wurden von Oberst Hans Patze überreicht.

Auch die Damen Renate Stock und Hanna Weber erhielten für ihren jahrelangen Einsatz im Rott einen Blumenstrauß. Major Stock bedankte sich für das großzügige Abschiedsgeschenk der Poler und wünschte einen guten Verlauf.

Nach einem dreifachen "Horrido" wurden dann ausgiebig gefeiert bis der Bus kam.


vom 12.11.2019

Jungschützen erobern die Königs-Alm


Horn-Bad Meinberg(mv). Begeistert haben die Jungschützen vom Poler-Rott der Schützengesellschaft Horn den Besuch auf der Königs-Alm in Nieste zum Oktoberfest erlebt. 60 Schützenmitglieder vom Rott haben an der Fahrt teilgenommen und die Verbundenheit untereinander gefestigt – „eine tolle Gemeinschaft von Alt und Jung“, lässt die Rottführung in einer Mitteilung wissen und zeigt sich überaus zufrieden mit dem Verlauf.



Foto: Wolfhart Stock


vom 26.09.2019

Abordnung der Horner Schützen zu Gast im Detmolder Schloss
Zeitreise durch die vergangenen Jahrhunderte

Einer Einladung der besonderen Art folgten jetzt die Horner Schützen. Auf Einladung von Hausherr Dr Stephan Prinz zur Lippe war eine Abordnung der Schützengesellschaft Horn im Fürstlichen Residenzschloss Detmold zu Gast. "Ich habe auf Ihrem Jubiläumsschützenfest viel Spaß gehabt, und deswegen freue ich mich sehr, dass Sie heute mit einer so beeindruckenden Abordnung zu uns nach Detmold gekommen sind", so Prinz zur Lippe bei seiner Begrüßung im Roten Saal des Detmolder Schlosses. Er verwies in seiner Rede auch auf die historische Verbindung zwischen der Schützengesellschaft Horn und dem Haus zur Lippe. Schützenoberst Hans Patze bedankte sich im Namen der Teilnehmer, unter ihnen auch der neue Horner Thron mit den Majestäten Ralf Reiner l. und Marion H. (Kehne), für die anlässlich des Schützenfestes 2019 ausgesprochene Einladung.

In einer dann vom Hausherren . persönlich vorgenommenen Führung durch das Schloss erhielten die. Teilnehmer viele Informationen über Entstehung und Geschichte des im Jahre 1366 erstmals urkundlich erwähnten Gebäudes. Zu Zeiten von Bernhard VIII. begann der Umbau der damaligen Burg zu einem Schloss im Stil der Weserrenaissance. "Ich glaube aber, Ihre Horner Burg ist älter", so der Prinz mit einem Schmunzeln.

Interessante Einblicke erhielten die Horner Schützen auch im Ahnensaal. Kurzweilig und informativ erläuterte Prinz Stephan zur Lippe der Homer Schützenabordnung die mit seinen Vorfahren stetig einher gegangenen epochalen Veränderungen. Die Besichtigung von Kleinem und Großem Königssaal, die ihre Namen nach einem Besuch von König Friedrich von Preußen erhielten, bleiben vielen Teilnehmer sicherlich noch nachhaltig in Erinnerung. Beeindruckend auch das Jagdzimmer mit vielen Trophäen aus vergangenen Zeiten. "Das war heute wie eine Zeitreise durch die vergangenen Jahrhunderte", so die Aussage des sichtlich beeindruckten ehemaligen Horner Schützenkönigs Mark I. Beim abschließenden Empfang im privaten Bereich des Schlosses wurde ihm dann auch noch eine besondere Ehrung zuteil. In Anwesenheit von Prinz Stephan zur Lippe und Prinzessin Maria zur Lippe wurde er von Oberst Hans Patze für seine Verdienste als Schützenkönig der Jahre 2016 bis 2019 zum Leutnant befördert.

"Eine Königin überreicht einer Prinzessin einen Blumenstrauß. Das ist ja toll!" so Prinz Stephan zur Lippe nachdem die amtierende Homer Schützenkönigin Marion 11. seiner Ehefrau Prinzessin Maria zur Lippe zum Abschied ein Blumengebinde überreicht hatte. Mit einem dreifachen "Horrido" verabschiedete sich die Horner Schützenabordnung von seinen äußerst sympathischen Gastgebern. Es war ein Besuch, der Allen noch sehr lange in angenehmer Erinnerung bleiben wird.



vom 03.07.2019


vom 01.07.2019

König bringt Ordnung in den Festumzug
475 Jahre Schützen Horn
Die Übergabe der Königswürde klappt trotz der brütenden Hitze wie am Schnürchen - Hans Patze und Wolthart Stock werden mit besonderen Auszeichnungen bedacht

VON NICOLE ELLERBRAKE

Horn-Bad Meinberg. Mit einem großem Aufgebot an befreundeten Schützenvereinen, einer aufwendig geschmückten Stadt und Temperaturen weit über der 30-Grad-Marke hat die Schützengesellschaft Horn am Sonntag ihren neuen König inthronisiert und mit einem Festumzug gefeiert. Für das Jubiläumsschützenfest haben sich zudem Vertreter von Politik und Schützenvereinigungen auf den  Weg zum Marktplatz gemacht, um Ehrungen vorzunehmen.

Während der neue König Ralf-Reiner Kehne und seine Frau und Königin Marion offiziell ihr Amt antraten und die Schützen beim Marschieren in Schweiß gerieten, verteilten fleißige Helfer Wasserflaschen auf dem Marktplatz, damit niemand kollabierte. Traditionell erfolgt auf der Rathaustreppe die Amtsübergabe. Der scheidende König Mark Talliss war jedoch erkrankt, so dass Oberst Hans Patze nur der scheidenden Königin Rica Glashauer Krone und Königinnenkette ab- nahm, um sie Marion Kehne zu überreichen. Auch Ralf-Reiner . Kehne wurde die Königskette umgehängt. Der Oberst bedankte sich bei dem scheiden- den Königspaar für ihre Amtszeit. Erschätze vor allem, dass “sie mit ihrer sympathischen Art viele Freundschaften geschlossen haben." Zum 475-jährigen Vereinsjubiläum bekamen alle Fahnenträger der anwesenden Vereine ein Fahnenband überreicht.

Der Landtagsabgeordnete Dr. Dennis Maelzer griff in seinem Grußwort fragwürdige Kommentare und Meinungen vieler Politiker gegenüber den Schützenvereinen auf, die, wie er sagte, zu Beginn der Schützenfestsaison immer wieder in den Medien verbreitet würden. Die Meinung, dass Traditionen und Zusammenhalt unmodern seien, teile er nicht. Vielmehr zeigte er sich davon beeindruckt, dass sich die Schützengesellschaft in 475 Jahren über viele Kriege und Krisen hinweggesetzt hat und heute noch aktiv ist. Er überreichte Oberst Hans Patze die Ehrenplakette des Landes Nordrhein-Westfalen. Hans-Dieter Rehberg, Präsident des Westfälischen Schützenbundes, verlieh Wolfhart Stock die .Kölner Medaille" für mehr als ein halbes Jahrhundert Engagement für die Schützen. Im Anschluss an den offiziellen Teil bestieg das Königspaar nebst Thron, die bereitstehenden Kutschen zum großen Festumzug durch den Ort. Dass Ralf-Reiner Kehne als Vorsitzender und Platzmajor nun im Bataillon fehlt, wurde deutlich, als es beim Abmarsch der Schützen und Spielmannszüge zu etwas Unordnung kam. Der frisch gebackene König dirigierte die Menge kurzerhand von der Rathaustreppe aus. Mit den Gastvereinen aus BadMeinberg, Belle, Wehren, Feldrom, Detmold, Meiersfeld-Rödlinghausen,  Bad Salzuflen und Blomberg ging es durch die Stadt, und das Königspaar ließ sich von den zahlreichen Zuschauern feiern. Für musikalische Begleitung sorgten die Spielmannszüge Rischenau, Bellenberg, Ottenhausen, Kohlstädt und das Musikkorps Schwaney.

Aufgrund der Temperaturen befahl Oberst Hans Patze Marscherleichterung: Die Schützen durften die
Jacken ausziehen.



Die Schützenregenten vor dem Rathaus: (vom von links) das Thronpaar Bjöm Peine und Anika Glitz-Peine, das Königspaar Ralf-Reiner und Marion Kehne, dahinter Gerd May, daneben das Thronpaar Olaf Schierenberg und Angie Grohmann, und hinten Prinz Thomas Tölle mit seiner Prinzessin. FOTO: NICOLE ELLERBRAKE

vom 29.06.2019

Fackeln lodern beim Großen Zapfenstreich
Schützengesellschaft Horn: Das Jubiläumsfest ist mit einer feierlichen Zeremonie auf dem Marktplatz eingeläutet worden. Stephan Prinz zu Lippe bekommt die Patenschaft für eine Kuh - eine solche schenkte einer seiner Vorfahren 1544 den Schützen


Hom-Bad Meinberg(ne). Feierlich und stimmungsvoll hat am Freitagabend das Jubiläumsfest der Schützengesellschaft Horn begonnen. Mit dem Großen Zapfenstreich auf dem Marktplatz zu Ehren der scheidenden Majestäten haben die Schützen das dreitägige Schützenfest eröffnet.

Mit Blick auf die große Rathaustreppe nahm das ganze Bataillon Aufstellung auf dem Marktplatz. Alle sechs Rotten mit Ausnahme der Schlachtschwertierer, die ihre Schwerter bei sich hatten, trugen die brennenden Fackeln und sorgten so für eine besonders schöne Atmosphäre. Den bedeutsamen Moment haben der Spielmannszug Bergheim und die Blaskapelle der Freiwilligen Feuerwehr Schlangen musikalisch gestaltet.

Mit einem humorigen Rückblick auf die 475 Jahre alte Geschichte der Schützengesellschaft begann bereits der
Nachmittag. Nach der Offiziersvereidigung bekam Stephan Prinz zur Lippe von den Schützen die Patenschaft für die Kuh “Lotte" aus Feldrom übertragen. Er darf sich über ein lebenslanges Besuchsrecht freuen. Hintergrund ist das Gastgeschenk zum Schützenfest im Jahr 1544, welches im Landtagsprotokoll vom 28. Juni 1544 erwähnt wurde. Demnach schenkte Graf Bernhard VIII. der Schützengesellschaft eine Kuh anlässlich des Freischießens. Zufällig, so Vorsitzender und neuer König Ralf- Reiner Kehne, falle die erste offizielle Erwähnung der Schützen auf denselben Tag.

Heute beginnt das Program:m um 10.15 Uhr mit der Kranzniederlegung auf dem Friedhof Steinheimer Straße, Sonntag ist die Amtsübergabe an den neuen König. An beiden Abenden geht es im Festzelt auf dem Parkplatz Kampstraße bei Musik und Tanz rund.


Erhebend: Der Platz 'Vor dem Rathaus bildete den passenden Rahmen für den Zapfenstreich zum Jubiläums-Schützenfest der Hornschen Schützen. FOTO: NICOLE ELLERBRAKE


vom 22.06.2019

Beschützer der Stadt und Wahrer der Tradition
475 Jahre Schützengesellschaft Horn: Der Ursprung des Vereins liegt wahrscheinlich weit vor der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1544. Einst mit hoheitlichen Aufgaben betraut, wird heute das gut dokumentierte Brauchtum gepflegt

VON NICOLE ELLERBRAKE

Horn-Bad Meinberg. Zum 475. Mal jährt sich die erste Erwähnung der Horner Schützen in einem offiziellen Dokument. Zwar liegt die Entstehungsgeschichte der Schützen weiter zurück, etwa in der Zeit um 1100 bis 1200, doch kaum eine der heutigen Schützengesellschaften hat sich so lange gehalten. Die Aufgaben der Schützen haben sich über die Zeit stark verändert, Die Stadt mit Schusswaffen verteidigt heute keiner mehr, vielmehr geht es um den Erhalt von langen Traditionen, das Miteinander und darum, im eigenen Ort etwas für das Zusammengehörigkeitsgefühl zu tun.

In ganz Lippe darf sich die Schützengesellschaft Horn Eigentümer des ältesten Schützenvogels nennen. Der silberne Vogel stammt aus dem Jahr 1575 und hängt an der Königskette. Diese hatte die Schützengesellschaft aber bereits Mitte der 1980er Jahre in die sichere Verwahrung des Burgmuseums gegeben, wie Ralf-Reiner Kehne, neuer König und Vorsitzender der Schützengesellschaft Horn erklärte. Er bekommt am Samstag des Schützenfestes eine neuere Königskette überreicht. Die alte Kette kann nur noch im Museum besichtigt werden.

Nach heutigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass die Entstehung des Schützenwesens in Horn in der Zeit zwischen der Gründung der Stadt im Jahr 1248 und der ersten urkundlichen Erwähnung in dem Landtagsprotokoll vom 28. Juni 1544 zu suchen ist. Genau lasse sich das nicht mehr nachvollziehen, sagte Kehne. Fest steht aber, dass in der Landtagsschrift auch das Schützenfest erwähnt wurde, zu dem die Schützengesellschaft eine Kuh geschenkt bekam. Bis 1697 wurden die Horner Schützen zur Landesverteidigung eingesetzt. Später erfüllten sie polizeiliche Aufgaben, wie aus zwei Auszügen der Registrature Archivalis vom 18. Juni 1658 und 1. März 1682 hervorgeht.


In der ältesten Personalliste vom 2. April 1699 aus dem Stadtarchiv bestand die Schützengesellschaft aus sechs Rotten mit je 16 Mann. Dazu gehörten unter anderem der Rottmeister, ein Hauptmann, ein Leutnant, ein Fähnrich, ein Richter, ein Schreiber, zwei Beisitzer, zwei Schaffen und ein Schützendiener. Mittlerweile besteht die Gesellschaft noch immer aus sechs Rotten, aber insgesamt 380 Mitgliedern. Den Rotten waren zuerst Nummern zugeordnet, ab dem 20. Jahrhundert erhielten sie aber Namen, meist nach städtebaulichen Merkmalen. So gibt es das Burgrott, das Heerrott, das Kirchrott, das Moorrott, das Po lerrott und das Rott der Schlachtschwertierer. Das Ehrenrott Schlachtschwertierer trug seit ungefähr dem Jahr 1600 16 große Schwerter bei sich. Die Schwerter hat die Schützengesellschaft in die Obhut des Burgmuseums gegeben, um den Wert zu erhalten und sie für die Öffentlichkeit jederzeit zugänglich zu machen. Das Rott der Schlachtschwertiererträgt mittlerweile Nachbauten der alten Schwerter. Um die Geschichte des Rotts rankt sich eine Sage, über die sich im Museum einiges in Erfahrung bringen lässt.

,"Gerade bei dieser langen und meist gut nachvollziehbaren Geschichte unserer Schützengesellschaft ist es für uns umso wichtiger, diese noch so lange wie möglich am Leben zu erhalten", sagt Kehne. "Natürlich ist fehlender Nachwuchs nicht nur bei anderen Vereinen, sondern auch bei uns ein Problem. Um das anzugehen, haben wir eine sehr aktive Sportschützenabteilung eingerichtet und bieten seit etwa zwei Jahren zudem Bogenschießen an. Der Schießsport verherrlicht aber auf keinen Fall die Gewalt, sondern lehrt die . Schützen in Konzentration, Körperbeherrschung und vor allem Verantwortung, denn das hat bei uns höchste Priorität."


Festplatz wird verlegt

Das Jubiläumsschützenfest vom 28. bis 30. Juni hätte ursprünglich auf dem Burghof stattfinden sollen, ist nun aber kurzfristig auf den Parkplatz  Kampstraße verlegt worden. Hintergrund ist eine am Samstag in der Burgscheune stattfindende Hochzeitsfeier - beide Veranstaltungen hätten sich gegenseitig gestört. Am Festprogramm än dert sich nichts. Am Freitag, 28. Juni, 20 Uhr findet der Zapfenstreich auf dem Marktplatz statt. Im
Festzelt an der Kampstraße ist am Samstag ab 11 Uhr einen Frühschoppen und ab 19.30 Uhr den Festball. Sonntagmittag werden dort die Rotten und Gastvereine empfangen.  (as)

vom 17.06.2019

Kehne ist König
Knapp setzt sich der Vorsitzende gegen die Konkurrenz durch

Horn-Bad Meinberg (ne), Er ist der Vorsitzende der Schützengesellschaft, Platzmajor und nun auch noch Schützenkönig. Ralf-Reiner Kehne hat sich bei dem Königsschießen ganz knapp gegen seine Konkurrenz durchgesetzt und die höchste Ringzahl erreicht. Als Jubiläumsschützenkönig steht ihm im 475. Jahr der Schützengesellschaft Horn eine bedeutsame Amtszeit bevor.

Feiern wird er diese Zeit mit der Unterstützung seiner Frau Marion Kehne, die er als seine Königin ausgewählt hat. Der Thron steht bisher noch nicht fest, sondern wird erst im Laufe der Woche bekannt gegeben. Mit 19 von 20 Ring lag Kehne ganz knapp vor drei Mitstreitern, die allesamt 18 Ring geschossen hatten. Vom 28. bis zum 30. Juni wird das Schützenfest gefeiert.


vom 11.04.2019

Kompaktes Jubelfest von Freitag bis Sonntag
Bye, bye" Rita und Mark: Horn sucht das Jubiläumskönigspaar 2019 - 2022

475 Jahre wird die Schützengesellschaft Horn von 1544 in diesem Jahr. Das zugehörige Jubiläumsschützenfest ist für den 28. bis 30. Juni 2019 geplant. Am 15. Juni 2019 wird der neue König per Königsschießen ermittelt. Gab es vor 25 Jahren noch eine große Festschrift und ein rauschendes Fest, so sieht es 2019 etwas bescheidener aus. Das Programm am Schützenfest-Montag wurde komplett gestrichen, es wird nur noch an drei Tagen gefeiert. Dann wird noch mit einer langjährigen Tradition gebrochen: Ein Veranstalter aus Lügde ersetzt Festwirt Elmar Meilenbrock aus Vinsebeck. Trotz der Sparmaßnahmen wollen sich die Hornschen Schützen die Stimmung nicht vermiesen lassen. Im Festzeit auf dem Burgplatz soll herzlich und fröhlich gefeiert werden. Eigens fürs Jubiläumsschützenfest wird eine Jubiläumsnadel angefertigt

Königsschießen am 15. Juni 2019

Die Marschbefehle und Aufgabenverteilungen für die Schützen gibt es beim Offiziersappell am Freitag, dem 10. Mai 2019 im Rathaus. Am 15. Juni 2019 wird es spannend, dann wird der Nachfolger von König Mark Taliss gesucht. Um 12:00 Uhr treten die Rotten auf dem Marktplatz an und es geht zum Schießstand am Waldschlösschen. Gegen 18.00 Uhr wird der neue König 2019 - 2022 vorgestellt. Am gleichen Tag findet übrigens auch in Bad Meinberg das Königsschießen statt.

Zapfenstreich wird vorverlegt
Der Schützenfest-Freitag (28. Juni 2019) startet um 18 Uhr mit der Verpflichtung der Offiziere. Diese Zeremonie 'ist in diesem Jahr nicht in der Burgscheune, sondern im benachbarten FestzeIt. Außerdem sind
auch die Begleitungen der Schützinnen und Schützen eingeladen, sowie alle ehemaligen Könige und Königinnen, erzählt Ralf Rainer Kehne dem Stadt-Anzeiger. Schon um 20.00 Uhr und damit im Hellen findet der Zapfenstreich auf dem Marktplatz statt. Es spielen die Feuerwehrkapelle Schlangen und der Spielmannszug Bergheim. Der Begriff "Zapfenstreich" wurde laut Wikipedia vor über 400 Jahren geprägt. Wenn die Landsknechte zur festgesetzten Abendstunde in das Lager zurückkehren sollten, ging ein Offizier, begleitet von einem Pfeifer oder Trommler, durch die Gaststuben und schlug mit seinem Stock auf den Zapfen des Fasses. Danach durfte der Wirt keine Getränke mehr ausgeben und die Soldaten mussten in die Zelte. Diesen musikalischen Befehl nannten die Landsknechte "Zapfenstreich". Wer sich ihm widersetzte, wurde hart bestraft. Die Tradition der Horner Schützen reicht allerdings noch 75 Jahre weiter in die Zeit zurück. Gegen 21.00 Uhr wird dann im Festzeit gefeiert.

"Crossfader” heizen ein
Nach der Kranzniederlegung am Ehrenmal um 10 Uhr wird es beim Frühschoppen im Festzeit fröhlicher. Bis 13.00 Uhr wird mit dem Musikkorps Schwaney gefeiert. Abends spielt dann die Band "Crossfader" aus Hameln auf. Seit 2011 bringen die Band auf Stadtfesten. Abschlussfeiern und Bällen die Menge zum Feiern. Beeindruckend die musikalische Band- breite: Von Pop über Soul zu Rock - das Repertoire ist so vielfältig wie das Publikum. Die Band meint: "Dabei heben wir uns von der Masse an Cover- und Partybands ab: Wir spielen kompromiss-und ausnahmslos live, ganz ohne Unterstützung durch Playback". Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.


König Mark Talliss und Königin Rica Glashauser stehen beim Jubiläumsschützenfest im Mittelpunkt. Ihre Amtszeit endet am 30. Juni 2019. Fotos: Manfred Hütte


"Bye, bye" Rita und Mark
Am Sonntag beginnt dann die neue Amtszeit des neuen Königspaares samt Hofstaat. Und es heißt Abschied nehmen für die aktuellen Majestäten. König Mark Talliss ist Mitglied im Polerrott und arbeitet nach seiner Zeit beim britischen Militär in der Pathologie im Klinikum Lippe. Mit Rica Glashauser als Königin an seiner Seite begeistert er mit englischem  Akzent und mit trockenem britischem Humor. Die Thronpaare 2016 bis 2019 sind Maximilian Martin und Lisa Gurb sowie Max Steinbacher und Angie Grohmann, Kronprinz ist Patrick Schilling, Kronprinzessin Tamriko Durglishvili und Thronoffizier ist Klaus Glashauser. Rotten und Gastvereine treffen sich gegen 13 Uhr an der Burg. Dann geht es im großen Rundmarsch durch die festlich geschmückte Stadt. Gegen 15 Uhr dann der große Höhepunkt: Die Inthronisation des neuen Königspaares, das sich dann Jubiläums-Königspaar nennen darf, auf dem Marktplatz. Nach den anstrengenden Fußmärschen wird dann mit den befreundeten Gastvereinen und vielen Gästen im Festzeit weitergefeiert.  M.H.

vom 16.03.2019

Goldene Nadel für Verdienste
Franz Rayczik und Gunter Reineke beim Rottfest der Schlachtschwertier geehrt


Horn-Bad Meinberg. Viele Gäste sind jüngst der Einladung des Horner Rotts der Schlachtschwertierer in das Restaurant "Felsenwirt" gefolgt. Schützenhauptmann Ingo Moczarski begrüßte die Gäste der befreundeten Schützenvereine und die Bruderschaften aus Kohlstädt und Feldrom sowie den Vorstand der Schützengesellschaft Horn. Für besonderen Einsatz im Rott sowie langjährige, uneigennützige Tätigkeiten im Schlachtschwertierer-Rott erhielten Frank Rayczik und Gunter Reineke die Verdienstnadel in Gold des Westfälischen Schützenbundes. Die Verdienstadel in Bronze wurde Tom-Silas Möller verliehen.Beim Schießen errang Petra Rayczik den Damenpokal. Beim Pokalschießen Kleinkaliber (50 Meter) sicherte sich Norbert Berghahn den Blickpokal und den Oberstpokal. Der Königspokal ging an Andreas Möller. Nach einem kurzen Ausblick auf 475 Jahre Schützengesellschaft Horn und dem Hinweis auf das diesjährige Jubiläumsschützenfest vom 28. bis 30. Juni bat dann Schützenhauptmann Ingo Moczarski zum Eröffnungstanz. Mit einem Walzer eröffnete "Franz Pur on Tour", bekannt für Country und Rock’n Roll, das Fest.


(von  links) Ingo Moczarski (Schützenhauptmann Rott-Führung), Ralf Reiner  Kehne (erster Vorsitzender), Hans Patze (Oberst), Tom-Silas Möller  (Verdienstnadel Bronze WSB), Andreas Möller (Königspokal) Petra Rayczik  (Damenpokal), Norbert Berghahn (Blickpokal und Oberstpokal), Frank  Rayczik (Verdienstnadel Gold WSB), Siegfried Harte (Schützenrottmeister  Rott-Führung) und Peter Radszuweit (Schützenkreis Lippe). Foto: Peter  Radszuweit

vom 14.03.2019

Rottfest der Schlachtschwertierer
Jubiläumsschützenfest wirft Schatten voraus

Viele Gäste waren der Einladung des Horner Rotts der Schlachtschwertierer in das Restaurant .Felsenwirt" gefolgt, bei der es auch Ehrungen und Auszeichnungen gab. Schützenhauptmann Ingo Moczarski begrüßte die Gäste der befreundeten Schützenvereine und Bruderschaften aus Kohlstädt und Feldrom, sowie den Vorstand der Schützengesellschaft Horn, Abordnungen der fünf Rotten, König Mark Talliss samt Thron, sowie den 2. Bürgermeister der Stadt Horn Bad Meinberg Heinz Dieter Krüger und den Vertreter vom Schützenkreis Lippe, Peter Radszuweit. Für besonderen Einsatz im Rott, .sowie langjährige, uneigennützige Tätigkeiten im Schlachtschwertierer-Rott, und in besonderer Weise für den Erhalt der traditionellen Werte, erhielten Frank Rayczik und Gunter Reineke die Verdienstnadel in Gold des Westfälischen Schützenbundes. Die Verdienstadel in Bronze ging an Tom-Silas Möller. Den Damenpokal errang Petra Rayczik (Luftgewehr). Beim Pokalschießen Kleinkaliber-50 Meter errang Norbert Berghahn den Blickpokal und den Oberstpokal. Den Königspokal sicherte sich Andreas Möller.

Nach.einem kurzen Ausblick auf 475 Jahre Schützengesellschaft Horn von 1544 und dem Hinweis auf das diesjährige Jubiläumsschützenfest, vom 28.Juni bis 30. Juni 2019, bat der Schützenhauptrnann Ingo Moczarski zum Eröffnungstanz. Mit einem Walzer eröffnete “Franz Pur on Tour", bekannt für Country & Rock'n Roll, das Fest PR



Die Führung der Schlachtschwertierer und geehrte Schützen: (v.I.) lngo Moczarski (Schützenhauptmann
Rott-Führung), Ralf-Reiner Kehne (1. Vorsitzender), Hans Patze (Oberst), Tom-Silas Möller (Verdienst-
nadel Bronze WSB), Andreas Möller (Königspokal), Petra Rayczik (Damenpokal), Norbert Berghahn
(Blickpokal und Oberstpokal), Frank Rayczik (Verdienstnadel Gold WSB), Siegfried Harte (Schützenrott-
meister Rott-Führung) und Peter Radszuweit (Schützenkreis Lippe). Nicht auf dem Foto Gunter Reineke
(verdtenstnadel Gold WSB). . Foto: Peter Radszuweit


vom 14.03.2019

Goldene Nadel für zwei Schlachtschwertierer

Horn-Bad Meinberg (nb). Für besonderes Engagement sind auf dem Rottfest der Schlachtschwertierer zwei goldene Verdienstnadeln des Westfälischen Schützenbundes verliehen worden. Im Beisein der geladenen Gäste, darunter auch Horn- Bad Meinbergs stellvertretender Bürgermeister Heinz Dieter Krüger, überreichte Schützenhauptmann Ingo Moczarski die Nadeln an Frank Rayczik und Gunter Reineke.

Im Restaurant "Felsenwirt" erhielt ferner Tom-Silas Möller die Verdienstadel in Bronze. Den Damenpokal im Luftgewehrschießen errang Petra Rayczik. Beim Pokalschießen der Kleinkaliber über 50 Meter sicherte sich Norbert Berghahn den Blickpokal und den Oberstpokal. Den Königspokal gewann Andreas Möller.

Nach einem kurzen Ausblick auf das 475-jährige Bestehen der Schützengesellschaft Horn und dem Hinweis auf das vom 28. bis 30. Juni stattfindende Iubiläumsfest, wurde schließlich getanzt.

vom 31.01.2019

Schützengesellschaft Horn von 1544 feiert in diesem Jahr ihr 475-Jähriges Jubiläum
Neuer Wind beim Schützenfest

Zur Jahreshauptversammlung begrüßte der 1. Vorsitzende Ralf-Reiner Kehne zahlreiche Schützinnen und Schützen. Sein besonderer Gruß ging an den amtierenden Schützenkönig Marc Tallis und seinen Hofstaat, wie auch den Bürgermeister der Stadt Horn-Bad Meinberg Stefan Rother und Fritz Watermann vom Schützenkreis Lippe.

Oberst Hans Patze bedankte sich bei den Schützen für die Unterstützung bei vielen Gelegenheiten im letzten Jahr.  Der 1. Vorsitzende informierte die Versammlung, dass in diesem Jahr ein neuer Festwirt das Jubiläumsschützenfest ausrichten wird. Die Firma Meilenbrock, die seit 1960 den Festwirt stellte, konnte sich mit der Schützengesellschaft nicht auf gemeinsame Modalitäten einigen. Daher habe die Schützengesellschaft einen neuen Festwirt verpflichtet, Getränke König aus Elbrinxen, und für das Jubiläumsschützenfest alles mit ihm geregelt.

"Wir können jetzt mit Volldampf das Jubiläumsschützenfest organisieren", so Kehne. Königschießen ist am 15. Juni und das Schützenfest findet dann vom 28. bis 30. Juni 2019 an der Burgscheune in Horn statt. Verpflichtet für das Jubiläumsschützenfest seien bereits die Kapellen für den Umzug, die Tanzkapelle für den Festball werde noch verpflichtet. Erstmals wird der Schützenfestmontag in diesem Jahr entfallen, das Schützenfest klingt am Sonntagabend aus.

Für die Vorstandswahlen wurde Fritz Nolte zum Wahleiter gewählt. Zum stellv. Schriftführer wurde  Andreas Vogt, zur stellv. Frauenbeauftragten Marion Kehne gewählt. Für den Jugendwart und den stellv.Jugendwart konnte kein Kandidat gefunden werden., somit sind diese Posten seit zwei Jahren unbesetzt. Wiederwahl gab es beim Sozialwart Harald Nislony. Zu Kassenprüfern wurden Michael Ruttner und Frnak Rayczik bestimmt. Sportleiter Dieter Stephan berichtete von positiven Leistungen der Sportschützen bei den Meisterschaften. Der stellv. Schatzmeister Jörg Klüter verkündete einen guten Kassenbestand. Die Schützengesellschaft Horn von 1544 sieht ihrem Jubiläumsschützenfest erwartungsvoll entgegen.

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